IoT lustig: Alexa im "Billy the Bass"

Alexa im „Billy the Bass“ (© Bob Baddeley)

IoT lustig: „Billy the Bass“ – Alexa als singender Fisch

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Das ist umwerfend komisch. Das Internet of Things (IoT) bietet wirklich ernsthafte großartige Möglichkeiten – kann aber schlicht und einfach bisweilen sehr lustig sein. Ein Hardware-Hacker baute die Alexa-Logik in einen „Billy the Bass“ ein, ein kultiges Wandgerät. IoT lustig: Ein Plastik-Fisch, der auf Zuruf „Wrecking Ball“ singen kann und das quasi lippensynchron.

„Billy the Bass“ – „Billy der Fisch“, das war ein Kultgerät der 90er Jahre und zu Beginn der 2000er Jahre. Es kam wie eine typische Angler-Trophäe daher, wie ein säuberlich ausgestopfter Fisch, der an die Wand gehängt werden kann. Was Billy vom Original unterschied: Er konnte den Kopf bewegen und ein programmiertes Liedchen von sich geben. Mittlerweile gibt es 1000 Variationen davon in allen Preislagen – aber der ursprüngliche Gag ist ausgelutscht.

Iot lustig: So ist der Echo Dot in Billy verbaut

Iot lustig: So ist der Echo Dot in Billy verbaut (©
Bob Baddeley)

Bis einer jener ITler, die auch für ihren bisweilen schrägen Humor bekannt sind, Billy ein zweites Leben einhauchte. Der Elektroingenieur Bob Baddeley aus Maddison im US-Bundesstatat Wisconsin, kauft für 2,30 Dollar einen Original-Billy und fing an damit zu basteln. Bob hat einige Erfahrungen in der Entwicklung von Produkten, nun konnte er mal völlig bar jeglicher vernünftiger Bedenken seinem Spaß frönen. Und entwickelte „Bilexa the Bass“.

Kopfwackeln statt LED-Ring-Leuchten

Die in Billy verarbeitete Elektrik stellte Bob nicht vor große Herausforderungen, sie ist vergleichsweise simpel. Außerdem schraubte er einen Echo Dot auseinander und schraubte die Innenteile auf die Rückseite der Billy-Wandplatte. Bis dahin erscheint das auch für Laien noch trivial. Den LED-Ring gegen einen passenden Fotowiderstand für die Steuerung des sich bewegenden Kopfes und der Lippen auszutauschen ist doch schon etwas kniffliger.

Auch den Lautsprecher des Echo Dot abzuklemmen und stattdessen den eingebauten Lautsprecher  anzuschließen würde nicht jedem Technik-Anfänger gelingen, zumal Bob noch einen Audioverstärker dazwischenklemmen musste. Immerhin: dieser hat laut Bob einen „great sound“, was ja nicht unbedingt zu erwarten ist.

Das Ergebnis finde ich  umwerfend. Was meint Ihr dazu?

 

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