Gesichtserkennung für Haustiere – warum eigentlich nicht? Foto: Arkaitz Garro

Eine Katzen-Türe mit Gesichtserkennung

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Klar, mit IoT ist alles machbar – aber auf so manche Idee muss man erst mal kommen.  Eine grandiose Erfindung verdanken wir Arkaitz Garro aus Amsterdam. Er hatte eine Idee, auf die nur ein echter Tierfreund kommen kann: Gesichtserkennung für eine Katze . Andere Tüftler entwickelten die Idee weiter zu einer vollautomatischen Tür, die die eigene Katze per Gesichtserkennung zuordnet und auch nur ihr den Eintritt gestattet. Natürlich kann man diese auch auf den Hund trainieren. Und umgekehrt: Anderen Viechern wie etwa Mardern bleibt der Zugang natürlich verwehrt.

Arkaitz Garro ist Software-Engineer und Frontend-Entwickler in Amsterdam. Viele von Euch werden schon mal unwissentlich mit Werken von ihm zu tun gehabt haben – er ist für das Frontend von WeTransfer.com verantwortlich, mit dem man große Datenmengen einfach verschicken kann.

Erster Gedanke: Arkaitz hat eine Katze, die er liebt. So einfach ist der Anfang der Geschichte aber keineswegs. Vielmehr hatte er öfters mal eine ihm völlig unbekannte Katze vor seiner Terrassentür, die neugierig ins Wohnungsinnere lugte. Und wie wir spätestens seit Garfield und Odie wissen, haben manche Katzen bisweilen einen Blick, dem man nicht ausweichen kann. Arkaitz dachte lang Zeit, es handele sich um einen Streuner. Erst später fand er Kontakt zu einem Nachbarn, dem Herrchen von Bobis – so heißt die Katze nämlich.

Arkaitz freundete sich mit Bobis an. Und um nicht zu verpassen, wenn die Katze vor der Türe steht, entwickelte er mittels einem Raspberry Pi ein Gerät, das eben dies verhindert. Der Mini-Computer schießt ein Photo sobald es eine Bewegung vor der Tür gibt. Das Photo schickt er an AWS Rekognition, einen freien Service zur Gesichtserkennung. (Wie bei allen Amazon-Services muss man wohl anfügen: Der Service ist derzeit noch frei.) Wird Bobis erkannt, so schickt AWS Rekognition (wird übrigens wirklich mit ‚K‘ geschrieben) an Arkaitz. So erfährt er umgehend, dass Bobis vor der Tür steht – und möglicherweise böse guckt.

Vollautomatik per Raspberry Pi: Der Türsteher fürs Haustier

Noch ein wenig weiter treibt es ein Projekt, dass auf hackster.io zu finden ist. Hier wird unmittelbar die Katzentüre gesteuert, ein Türsteher für Katzen und andere Haustiere also. Aber seht selbst:

Übrigens: Und wenn Ihr Euch jetzt fragt, wie man an den Namen „Arkaitz“ kommt  – er ist gebürtiger Baske.


Quellen:

https://www.arkaitzgarro.com/

https://motherboard.vice.com/en_us/article/a34q3e/facial-recognition-diy-pets-cats-dogs

https://www.hackster.io/windowsiot/cat-door-with-pet-recognition-514dac

 

 

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